Einfacher, schneller und trotzdem persönlich
„Um 10 Uhr Besprechung mit dem gesamten Team“ heißt es in der E-Mail von Geschäftsführer Fritz Geisemeier an seine Mitarbeiter. Jeder bei der E+S Unternehmensberatung für EDV GmbH weiß: Ralf Scholz wird heute gefeiert. Nur der Jubilar schöpft keinen Verdacht. Denn erst heute kehrt er aus dem Urlaub zurück. Umso größer ist seine Überraschung als er den Konferenzraum am 3. Mai 2010 betritt. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet“, gibt der Programmierer zu.
Seit dem 1. Mai 1985 arbeitet der inzwischen 49-Jährige für E+S. Dabei zweifelte er anfangs, ob er überhaupt für die Stelle geeignet ist. Damals suchte E+S nach einem Mitarbeiter mit EDV- oder Programmierkenntnissen. Als gelernter Industriekaufmann brachte Ralf Scholz, laut Unterlagen des Arbeitsamtes, immerhin „Interesse an EDV“ mit. Rückblickend erwies sich seine Ausbildung als sehr hilfreich. „Da ich mich mit Buchhaltung und Kostenrechnung auskenne, kann ich bei der Programmierung den Bedürfnissen unserer Kunden besser gerecht werden“, erzählt Scholz. An der Hotline muss er ständig individuelle Lösungen für unterschiedlichste Probleme finden. Die Erwartungen der Kunden hätten sich zwar innerhalb der letzten 25 Jahre nicht verändert, seine Arbeit jedoch schon.
Über das Internet kann er heute die Kunden einfacher und schneller betreuen als zu Zeiten, in denen Daten noch auf Disketten verschickt wurden. „Das ist ein gewaltiger Fortschritt. Schließlich steigen die Kosten für unseren Kunden, je länger beispielsweise die Software zur Abrechnung nicht funktioniert.“
Auch seine eigenen Erwartungen konnte E+S erfüllen. Schon im Vorstellungsgespräch mit den damaligen Geschäftsführern Harald Sprick und Harald Eggert fiel dem Programmierer die freundlich, lockere Arbeitsatmosphäre auf. Seitdem schätzt er nicht nur seine Kollegen sondern auch E+S als sicheren Arbeitgeber in der sich schnell wandelnden Branche. „Mein Präsent, ein Spargel-Korb, hat mich besonders begeistert. Ich hatte nicht erwartet, etwas so Persönliches zu bekommen“, sagt Ralf Scholz.




